Filmabend "Ich bin meine Eigene Frau" mit Ichgola Androgyn und Avelo/Marlene Bellissimo
Rollstuhl geeignet, Barrierefreies WC, Rauchfrei, Kein Strobolicht, Awarenessteam
Queer & Allys
Zum Ende der Vorlesungszeit laden wir euch zu einem queeren Filmabend ein 🎬✨ Wir zeigen *Ich bin meine eigene Frau* über Charlotte von Mahlsdorf. Der Film von Rosa von Praunheim erzählt von ihrem Leben zwischen NS-Zeit, DDR und queerer Selbstbehauptung. Im Anschluss freuen wir uns auf eine gemeinsame Diskussion mit Ichgola Androgyn und Marlene Belissimo aka. Avelo.
Zum Ende der Vorlesungszeit lassen wir das Semester mit einem queeren Filmabend ausklingen 🎬✨ Auch nicht-ASH-Studis sind willkommen. Im Mittelpunkt steht Charlotte von Mahlsdorf, die seit vielen Jahren als ostdeutsche trans* Ikone gilt. Der Film “Ich bin meine eigene Frau” von Rosa von Praunheim (basierend auf dem gleichnamigen Buch) erzählt ihre außergewöhnliche Lebensgeschichte. Charlotte wuchs während der NS-Zeit auf, wurde als „asoziale Jugendliche“ kriminalisiert und inhaftiert und musste sich später auch mit den Repressionen des DDR-Regimes auseinandersetzen. Schon früh entdeckte sie ihre Liebe zu Möbeln der Gründerzeit – eine Leidenschaft, aus der das Gründerzeitmuseum in Mahlsdorf entstand. Dieses Museum wurde über Jahre hinweg zu einem wichtigen Treffpunkt für queere Organisationen in Ost-Berlin. Charlottes Verständnis von trans* sein ist stark geprägt vom Transvestitenbegriff, wie ihn Magnus Hirschfeld beschrieben hat. Sie war nie unumstritten, aber eine zentrale Akteurin der queeren Geschichte in Deutschland. Im Anschluss an das Screening freuen wir uns auf ein Gespräch mit Ichgola Androgyn, die als Schauspielerin im Film, Zeitzeugin und Freundin von Charlotte dabei sein wird, sowie mit Marlene Belissimo (aka avelo). Marlene ist Sängerin und Entertainerin. In einem Interview mit dem Tagesspiegel sagte sie einmal: „Deutschland braucht eine laute Transe.“ Für Snacks, vegane Pizza und Getränke wird gesorgt <3 RIP Rosa von Praunheim 🖤RIP Charlotte von Mahlsdorf Content Note: Der Film stammt aus den 1990er Jahren. Es können Begriffe vorkommen, die heute als unsensibel gelten. Thematisiert werden außerdem Suizid, Tod und queerfeindliche Gewalt. Wir sind jederzeit für euch da und ansprechbar. Achtet aufeinander 🙂