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30.07.26

Interview zum Anschlag mit Queere Jugend Berlin.

„Die Statements vor den Kameras fühlen sich wie blanker Hohn an“

Von Tanja Ransom und Malina Köhn

Ein paar Tage nach dem Anschlag während des Christopher Street Days in Berlin trauern die einen, während das Leben für die anderen ganz normal weitergeht. Wie queere Menschen gerade Halt finden.

Berlin ist geteilt. In die, die dabei waren, vor Ort oder vielleicht nur in Gedanken. Und die, für die der Anschlag auf den Christopher Street Day in Berlin eine schreckliche Nachricht im Newsfeed war. Zwei sehr unterschiedliche Realitäten: die von queeren Menschen und die vom Rest der Stadt, so fasst Kris Hochfeld von der Initiative Queere Jugend Berlin des Vereins Agentur für soziale Perspektiven es zusammen.

Die Fragen der Redaktion beantwortet Hochfeld schriftlich, im vorausgehenden Telefonat sagt Hochfeld mit leiser Stimme, sie müssten schauen, ob sich jemand im Team dazu in der Lage fühlt. „Für Leute, die keine Queers in ihrem Umfeld haben, geht der Alltag einfach weiter“, sagt Hochfeld. Innerhalb der Community sei die Stimmung gedrückt, die Umarmungen zur Begrüßung ein wenig länger, das „Wie geht’s dir?“ habe einen sorgenden Unterton.

Den gesamten Artikel könnt ihr hier lesen: gmx.net/
Anlaufstellen findet ihr hier: queere-jugend-berlin.de/